Rechtsanwalt Spöth München
Spoeth

HaraldSpoethRechtsanwaltHarald Spoeth RechtsanwaltMünchenImmobilienrechtRäumungsklageHaus und GrundWohnungenHausGrundund

Mietspiegel für München 2015

 
Am 12. März 2015 hat der Stadtrat in seiner Vollversammlung den Mietspiegel 2015 als qualifiziert anerkannt. § 558 d BGB bestimmt,

   

"§ 558 d Qualifizierter Mietspiegel

(1) Ein qualifizierter Mietspiegel ist ein Mietspiegel, der nach anerkannten wissenschaft­lichen Grundsätzen erstellt und von der Gemeinde oder von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter anerkannt worden ist.

(2) 1Der qualifizierte Mietspiegel ist im Abstand von zwei Jahren der Marktentwicklung anzupassen. 2Dabei kann eine Stichprobe oder die Entwicklung des vom Statistischen Bundesamt ermittelten Preisindexes für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland zugrunde gelegt werden. 3Nach vier Jahren ist der qualifizierte Mietspiegel neu zu erstellen.

(3) Ist die Vorschrift des Absatzes 2eingehalten, so wird vermutet, dass die im qualifizierten Mietspiegel bezeichneten Entgelte die ortsübliche Vergleichsmiete wiedergeben."

Ein qualifizierter Mietspiegel gibt die ortsübliche Vergleichsmiete für freifinanzierte Wohnungen wieder.  Der Mietspiegel ist kein Beweismittel i. S. d. ZPO; ihm wird jedoch nach § 558 d  Abs. 3 BGB die  Vermutungswirkung i. S. d. § 292 ZPO zugeschrieben. Existiert in einer Kommune ein qualifizierter Mietspiegel, der nicht älter als zwei Jahre ist, so muss der Vermieter ein Mieterhöhungsverlangen mit diesem Mietspiegel - derzeit Mietspiegel für München 2013 - begründen. Für Altverfahren nach dem Mietspiegel für München 2011, wird auf die neueren Daten des Mietspiegels 2013 zurückgegriffen. Im Hinblick auf etwaige ordnungswidrigkeitsrechtliche Verfahren soll bei Neuvermietungen die Miete maximal 20 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.


Der Mietspiegel mit einem Berechnungsprogramm und Zugriff auf die Wohnlagenkarte ist im Internet abrufbar, unter www.mietspiegel-muenchen.de. Der Internetauftritt ist ein großer Erfolg. 
 
Der Mietspiegel für München 2015 weist eine durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter von 10,73 Euro auf. Das bedeutet ein Plus um 6% gegenüber dem vorangegangenen Mietspiegel für München 2013, der eine durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter von 10,13 Euro aufweist Quelle: muenchen.de

Der Mietspiegel 2015 ist eine Neuerstellung. Die Daten basieren auf einer repräsentativen Zufallsstichprobe aus den Telefonnummern der Münchner Privathaushalte. Jeder Haushalt mit Festnetzanschluss war in der Auswahlgrundlage vertreten. Relevant für die Berechnung des Mietspiegels 2015 waren alle frei finanzierten Wohnungen, für die in den Jahren 2010 bis 2013 entweder ein neuer Mietvertrag abgeschlossen wurde oder sich der Mietpreis eines bestehenden Mietverhältnisses geändert hat. Quelle: muenchen.de

Bei den Interviews der Mieterinnen und Mieter für den Mietspiegel 2015 war erneut auch die Frage nach den Kontaktdaten der jeweiligen Vermieterin / des jeweiligen Vermieters enthalten. Ziel war, eine Aussage zum energetischen Gebäudezustand treffen zu können. Die Vermieterinnen und Vermieter wurden schriftlich gefragt, ob ein Energieausweis für das jeweilige Gebäude vorliegt und wie hoch gegebenenfalls der Energiekennwert ist. Außerdem wurde nach einer vorhandenen Wärmedämmung, nach Art und Alter der Heizungsanlage und anderen energierelevanten Modernisierungsmaßnahmen gefragt.

Die Auswertung der Daten hat nur eine sehr geringe Korrelation von energetischem Gebäudezustand und Mietpreis ergeben. Es zeigt sich: In München wird zunächst bezahlbarer Wohnraum gesucht. Der energetische Zustand steht nicht im Vordergrund.

Es ist jedoch damit zu rechnen, dass sich das Bewusstsein für energetisch gut ausgestattete Gebäude und Wohnungen künftig weiter ausprägt und sich langfristig eine mietpreisbildende Wirkung zeigen wird. Quelle: muenchen.de

Gerne formuliere ich für Sie ein wirksames Mieterhöhunsverlangen Seit Inkrafttreten der Mietrechtsreform (1.9.2001) muss dem Mieterhöhungsverlangen, eine Berechnung der Miete nach dem Münchner Mietspiegel – derzeit 2015 - beigefügt werden.
Weiter darf das Wohnraummietverhältnis zwischen den Parteien nicht preisgebunden sein. Es darf keine Staffel- oder Indexmietvereinbarung bestehen. Die Miethöhe muss zwölf Monate gleich geblieben sein. Die Mieterhöhung darf vertraglich nicht ausgeschlossen sein (zum Beispiel bei öffentlich gefördertem Wohnraum). Die Vergleichsmiete (Mietspiegel) darf nicht überschritten sein. 15 Prozent in drei Jahren gelten als Kappungsgrenze. Der Vermieter muss das Mieterhöhungsverlangen schriftlich begründen.
Dazu benötige ich noch die nachfolgenden Angaben.

Ich bitte Sie daher, den downzuloadenden Fragebogen sorgfältig und vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und an mich zurückzuleiten.

 

 « Zurück zu Wichtige Informationen Mietrecht


 




Spöth



Harald Spöth auf Facebook



Harald Spöth
Fachanwalt für Miet-und Wohnungseigentumsrecht

Herzog-Wilhelm-Straße 10
80331 München

+49 (0) 89 - 51 51 88 03
Fax: +49 (0) 89 - 51 51 88 05






   
© rechtsanwalt-spoeth.de 2006  |  Impressum |  Webdesign | Partner